Tarifvertrag volontäre tageszeitungen

Unsere Kollegen haben ein Recht auf eine Einkommenserhöhung über der Preissteigerungsrate. Der Verhandlungsausschuss des DJV ist sich mit den Redakteuren einig, dass es am Ende eine Lohnerhöhung geben muss. Diese Angebote wurden von den deutschen Journalistengewerkschaften nicht angenommen, die 4,5 % mehr Gehalt für Zeitungsjournalisten und mindestens 200 EUR mehr Gehalt für junge Redakteure forderten. Am 25. April 2018 hatte sich eine Delegation von rund 20 jungen deutschen Journalisten zusammen mit dem DJV und dju in ver.di mit Berliner Verlagen getroffen, um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern, die auch nicht zu einer Einigung führten. Wir brauchen endlich ein vorzeigbares Ergebnis. Es kann nicht sein, dass Verlage Zeitungsjournalisten nicht einmal eine Gehaltserhöhung anbieten, die die Inflation ausbalanciert, nachdem der Tarifvertrag zu Ergebnissen im öffentlichen Dienst und anderen Branchen des privaten Sektors führt – tatsächliche Löhne sind erforderlich. Weil es so schön war – der Flashmob am Alten Markt in #Bielefeld etwas länger… #TVTZ18 #warnstreik pic.twitter.com/NaD2HpFuc0 Die EFJ unterstützt ihre deutschen Partner in ihren Verhandlungen mit den Verlagen stark.

Die Verhandlungen werden am 4. Juni 2018 in Berlin fortgesetzt. Wir solidarisieren uns mit unseren deutschen Kollegen, die derzeit streiken und für faire Löhne im Zeitungssektor kämpfen. Journalisten, die unter zunehmender Arbeitsbelastung hart kämpfen, um Qualität und ethische Standards in Zeiten des Wandels in den Medien aufzubewahren, haben ein Recht auf faire Bezahlung. Arbeitgeber erhöhen Angebote, die nicht einmal die Preiserhöhungen ausgleichen würde ein effektiver Verlust wäre. Das ist nicht akzeptabel. Deshalb unterstützen wir unsere Kolleginnen und Kollegen in ihrer festen Überzeugung, nicht aufzugeben und ihren Kampf in weit verbreiteten Arbeitskampfmaßnahmen fortzuführen. In der letzten Verhandlungsrunde machte der BDZV zwei Angebote: dju im ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.